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Innovationspreis Münsterland 2005
Der Präsident des Europäischen Patentamtes, Alain Pompidou, hat deutschen Forschern und Technikern zu Weihnachten große Innovationskraft bescheinigt.
"Innerhalb der EU führen die Forscher und Erfinder aus Ihrem Land mit Abstand", sagte der Franzose in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus". "Im globalen Vergleich liegt Deutschland meist vor Japan und hinter den USA an zweiter Stelle.“ Aber selbst neue Höchststände bei Entwicklungen und Patenten reichen nicht aus, wenn die Visionen für kommerzielle Umsetzungen fehlen. Heute existiert in Deutschland ein ausgesprochenes Negativ-Klima für neue Geschäftskonzepte. Wagniskapital fehlt grundsätzlich auf dem deutschen Markt, und die Banken finanzieren nur eigenkapitalstarke Unternehmen, die in berechenbare und somit bereits erprobte Geschäftskonzepte investieren.Das betrifft auch mediaBEAM in Ahaus, die in 1999 z.B. von der Deutschen Bank müde belächelt wurde, als es um Risikokapital für E-Mail-Providerdienste und SMS-Werbung ging, an die damals niemand geglaubt hatte. Wenn ein Fraunhofer-Institut in Deutschland das MP3 Format erfindet und Apple mit dem Ipod allein in 2004 etwa 250 Mio. US-$ Umsatz macht, sieht man, wo sich Deutschland befindet. Obwohl Apple vorher gar nicht in diesem Markt tätig war, ist sie inzwischen Marktführer. Für die sehr konservativ denkende deutsche Wirtschaft ist so etwas derzeit kaum vorstellbar. Gegen ein grundsätzliches Problem aber hilft aller technischer Fortschritt nichts: Die Diskrepanz zwischen dem, was Menschen möchten und was Maschinen können zu bewältigen.
Ein Beispiel: Die Suche im Internet mit Suchmaschinen wie Google bleibt ein schwieriges Abenteuer mit wenig Treffergenauigkeit. Viele Suchbegriffe sind mehrdeutig. Doch bei dem Versuch, den individuellen Interessen der Surfer möglichst nahe zu kommen, stoßen die Betreiber der Suchmaschinen an die Grenzen des Datenschutzes. Denn während die Nutzer einerseits möglichst detaillierte Ergebnisse wünschen, halten sie andererseits die Informationen über ihre persönlichen Interessen strikt unter Verschluss. Noch immer brechen beispielsweise viele Online-Shopper den Einkaufsprozess ab, weil sie um die Sicherheit ihrer Daten fürchten. Entsprechend gespalten war auch die Reaktion auf den Ansatz von Google, mit Gmail einen eigenen E-Mail-Dienst zu betreiben, um auf diese Weise über die automatische Analyse der Nachrichteninhalte besser zu verstehen, welche Themen den Nutzer interessieren. Weil die Web-Sucher den Zielkonflikt derzeit nicht lösen können, bleibt die Hoffnung auf die wirklich intelligente Suche vorerst wohl unerfüllt. Aber auch hier hat mediaBEAM mit eigenen Konzepten bereits einiges in der Schublade, das sicher auch bei Innovationswettbewerben eingereicht wird. Also sind publikumswirksame Preise, wie z.B. der Innovationspreis Münsterland, wichtige Faktoren für die treibende Innovationskraft der Unternehmen. Er treibt nicht nur die ohnehin vorhandene Innovationsfreude der Unternehmer und ihrer Angestellten an. Vielmehr geben solche Preise ein Feedback an die Menschen, die hinter den Erfindungen stehen.
Zum anderen sind dies natürlich öffentlichkeitswirksame Darstellungen, die dem Unternehmen dann natürlich auch bei der Umsetzung der Kommerzialisierung der Idee helfen. Aber es sind dies auch die Motivation nach innen für alle Mitarbeiter eines Unternehmens, das ausgezeichnet wurde. In einem Unternehmen, das nicht nur seinen wirtschaftlichen Erfolg und die Erreichung der persönlichen Mitarbeiterziele vor Augen hat, sondern eben auch ausgezeichnet wird, arbeitet man eben mit einem sehr guten Gefühl. Der Gewinn des Sonderpreises „Technologierorientierte Dienstleistungen“ beim Innovationspreis Münsterland 2003 hat uns deutlichen Rückenwind für das innovative Produkt „Telefonbieten“ gegeben. Die Innovationspreisteilnahme war für mediaBEAM insgesamt nicht nur ein überaus wirksames Marketing-Instrument, sondern darüber hinaus auch ein wichtiger Impulsgeber für weitere innovative Projekte. Durch die Innovationspreisteilnahme konnten wir neue Kontakte knüpfen, die sich im weiteren Innovationsprozess als besonders wertvoll erwiesen haben.
Insofern hat die Teilnahme und Auszeichnung mit einem Sonderpreis des Innovationspreises Münsterland 2003 dem Unternehmen mediaBEAM in jedem Fall gut getan. Auch am „Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft“ und beim „Oskar für den Mittelstand“ hat mediaBEAM Jahr für Jahr Bewerbungen eingereicht. In diesem Jahr wird mediaBEAM beim Innovationspreis Münsterland wiederum eine Bewerbung einreichen, die auch Erfolg verspricht, aber über die natürlich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesprochen werden darf!
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Weitere Informationen erhalten Sie bei:
mediaBEAM GmbH
Jochen Meyer
Parallelstraße 38
D-48683 Ahaus
Telefon: 02561/695-0
Telefax: 02561/695-0199
E-Mail: jochen.meyer@mediabeam.com
Über mediaBEAM
Die 1999 in Ahaus, NRW, gegründete mediaBEAM GmbH ist Softwarehersteller und IT-Dienstleister im Bereich Unified Messaging, also dem Management der gängigen Kommunikationsformen eMail, SMS, Fax, Sprachnachrichten. Neben dem etablierten Freemail-Dienst directBOX entwickelte die mediaBEAM GmbH u.a. die Produkte Telefonbieten und SMS Bieten, um auch per Mobiltelefon die Teilnahme an eBay Auktionen zu ermöglichen.
Weiterhin bietet das Systemhaus innovative Lösungen im Bereich der Online-Werbemittelsysteme an. Hier zählen insbesondere Global-Player wie eBay und mobile.de zu den Nutzern.
Die neueste Entwicklung ist X-pad, eine internetbasierte Software, die den Versand und Empfang von eMail, SMS, Fax und Voicemails aus nur einer mobilen Anwendung ermöglicht. Diese Entwicklung brachte der mediaBEAM GmbH den 2. Platz beim Deutschen Internetpreis 2006 in der Kategorie "Mobile Anwendungen".
mediaBEAM versteht sich ebenfalls als ausgezeichneter Arbeitgeber. Mit dem TOP JOB Gütesiegel 2007 ehrte Wolfgang Clement das Unternehmen als TOP-Arbeitgeber im deutschen Mittelstand. Seit 2007 zählt mediaBEAM darüber hinaus zu den TOP 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand. Mentor Lothar Späth übernahm hier die Ehrung. Im Mai 2008 erhielt mediaBEAM das Prädikat TOTAL-E-QUALITY.





