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Ein Riesenposter und die Öffentlichkeit
Die mediaBEAM GmbH ist regelmässig an der grafischen Erstellung von Riesenpostern in Berlin beteiligt. Aktuell geht es um ein interessantes Plakat, an dem sich Teile der Berliner Bevölkerung und der Presse stören.
Dazu ist am heutigen Donnerstag ein Artikel in der Berliner Zeitung erschienen, aus dem wir die Teile, die das Riesenposter betreffen nachfolgend zitieren:"
Geil ist cool
Was darf Werbung? Berliner beschweren sich über Plakate eines Radiosenders und einer Textilfirma
Marin Majica
Mit der heißen Unterwäsche hat es die junge Frau etwas übertrieben. Ihr Daumen schiebt den Slip runter bis zur Schamgrenze, aus dem Bund schlagen weiße Flammen. Das großformatige Plakat, das ein Kleidungsfabrikant seit kurzem Unter den Linden neben der Humboldt-Universität zeigt, erklärt die gezeigten Vorgänge nicht. Es helfen nur Spekulationen: Mit dieser Unterwäsche ist frau so begehrenswert, das haut sie selbst schon um? Die Zeiten, in denen Miederwaren nur in versteckten Kleinanzeigen beworben wurden, sind lange vorbei. Und dass Werbung für Unterwäsche sexy ist, liegt irgendwie in der Natur der Sache. Doch über die Verhältnismäßigkeit der Mittel lässt sich streiten. "Wir haben schon Beschwerden gegen die Kampagne mit dem Slip bekommen", sagt Volker Nickel vom Werberat in Bonn. Das Gremium des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft wacht über die Arbeit der Branche und wird die Textilfirma nun um eine Stellungnahme bitten. [..] Seit 1972 haben die 13 Mitglieder des Werberates zu entscheiden, ob eine Werbekampagne gegen "die aktuell herrschende Auffassung über Sitte, Anstand und Moral" verstößt. So steht es in der Selbstbeschreibung des Rates. Setzen derzeit nicht immer mehr Kampagnen auf den Einsatz von derber Sexualität, vielleicht als Reaktion auf die Wirtschaftskrise? Volker Nickel sieht das nicht so: "Es sind nach wie vor Randphänomene. Aufsehen ist nicht gleich Ansehen, und das wissen die meisten Unternehmen heute auch." Die alte Regel, schlechte Schlagzeilen seien besser als gar keine, gelte heute nicht mehr. Ein Beispiel sei die Firma Benetton. Deren Fotograf Oliviero Toscani warb mit Aids-Kranken und Todeskandidaten für Pullover - schockierend, aber erfolglos. Trotz solcher Beispiele halten sich nicht alle Firmen an die Regeln des Anstands. Das Berliner Unternehmen K-fee etwa warb 2002 für sein Koffein-Kaltgetränk mit einer nackten Michaela Schaffrath (Ex-Pornostar Gina Wild), die dümmlich grinsend eine Getränkedose zwischen ihren Brüsten hielt. Auch über dieses Plakat-Motiv beschwerten sich Menschen beim Werberat. Der beschied: Die Dose als Phallussymbol liege in der Phantasie des Betrachters. Schaffrath werde als Frau und Mensch nicht entwertet. Und im Verhältnis zu Sexsendungen im Privat-Fersehen sei das Bild harmlos. "Geschmacklos? Ja natürlich", sagt Nickel: "Aber das ist nicht Sache des Werberates." (Ende des Zitats).
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Über mediaBEAM
Die 1999 in Ahaus, NRW, gegründete mediaBEAM GmbH ist Softwarehersteller und IT-Dienstleister im Bereich Unified Messaging, also dem Management der gängigen Kommunikationsformen eMail, SMS, Fax, Sprachnachrichten. Neben dem etablierten Freemail-Dienst directBOX entwickelte die mediaBEAM GmbH u.a. die Produkte Telefonbieten und SMS Bieten, um auch per Mobiltelefon die Teilnahme an eBay Auktionen zu ermöglichen.
Weiterhin bietet das Systemhaus innovative Lösungen im Bereich der Online-Werbemittelsysteme an. Hier zählen insbesondere Global-Player wie eBay und mobile.de zu den Nutzern.
Die neueste Entwicklung ist X-pad, eine internetbasierte Software, die den Versand und Empfang von eMail, SMS, Fax und Voicemails aus nur einer mobilen Anwendung ermöglicht. Diese Entwicklung brachte der mediaBEAM GmbH den 2. Platz beim Deutschen Internetpreis 2006 in der Kategorie "Mobile Anwendungen".
mediaBEAM versteht sich ebenfalls als ausgezeichneter Arbeitgeber. Mit dem TOP JOB Gütesiegel 2007 ehrte Wolfgang Clement das Unternehmen als TOP-Arbeitgeber im deutschen Mittelstand. Seit 2007 zählt mediaBEAM darüber hinaus zu den TOP 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand. Mentor Lothar Späth übernahm hier die Ehrung. Im Mai 2008 erhielt mediaBEAM das Prädikat TOTAL-E-QUALITY.





